Nähe und Distanz in der Kindertagespflege

Wie viel Nähe in der Kindertagespflege ist gut und wie viel Distanz ist dabei professionell? Zu dieser Fortbildung hatte die Kath. Erwachsenen- und Familienbildung in Arnsberg, Hellefelder Str. 15 am 18. November ganztägig in ihre Räume eingeladen. 22 Kindertagespflegepersonen nahmen mit Begeisterung an der von Beatrix Reininghaus (Kommunikationstrainerin aus Paderborn)  geleiteten Veranstaltung teil und waren in Kleingruppen oder in Rollenspielen sehr lebhaft und interessiert bei der Sache. Die Referentin zeigte das Problem in der Kindertagespflege auf, das durch das Verwischen der Grenzen im privaten und beruflichen Bereich entstehen kann. Die Anforderung einerseits, eine Vertrauensbasis zu Eltern herzustellen und dem Kind einen geschützten Rahmen zu bieten und andererseits die Tätigkeit auch als Dienstleistung in einem professionellen Sinne zu begreifen, kann dabei zu einem Balanceakt werden. Wie kann die nötige Distanz eingehalten werden, da die Kindertagespflege automatisch einen Einblick in die privaten Lebensumstände der Familien gewährt. Welche Form des Umgangs ist dabei richtig? Freundschaftlich oder sachlich, aufgeschlossen oder distanziert, Du oder Sie?

Am Ende dieser gelungenen Veranstaltung hatten die Teilnehmenden viele Einsichten  und Hilfestellungen zu dieser Problematik gewonnen.