AUS KBS WIRD KEFB

Neuer Name und erweitertes Programm

 „Klingt interessant, ist es aber nicht“, im WDR 2 Programm läuft eine Comedy-Reihe die immer mit diesem Satz endet. Und ein bisschen könnte es mit diesem Artikel auch sein. Aus KBS wird KEFB – klingt interessant.

Wenn Sie aber nur Wert auf gute Kurse legen:

Auf Pekip, Delphi, Kidix, Kess, nur das Beste für die Entwicklung der Kinder;

auf Gymnastik und Pilates, Yoga und Orientalischer Tanz, Zumba und sanfte Bewegung, sportliche Angebote zur Gesundheitsförderung in kleinen Gruppen und mit sympathischen Trainerinnen;

auf Themen aus Theologie, Pädagogik, Politik und Persönlichkeitsentwicklung,

auf Berufliche Bildung, Trainings und Seminare für pädagogische Fachkräfte,

dann ist Ihnen wohlmöglich unser Name völlig schnuppe.

 

Hauptsache die Qualität stimmt!

 

Sie sagen ganz einfach: „klingt interessant, ist es aber nicht“.

Sie können jetzt einfach bei den Kursangeboten und Neuigkeiten weiterlesen.

 

Wenn Sie jetzt aber irgendwie kurz und bündig wissen wollen, was machen die in der KBS Olpe so im Hintergrund, dann, ja dann folgen jetzt noch ein paar Sätze, die Ihr Interesse finden könnten.

In der KBS geht es nämlich durchaus um grundlegende Richtungsentscheidungen. Die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung (also KEFB) ist die Einrichtung der Erwachsenenbildung im Erzbistum Paderborn. Unter ihrem Dach finden mehr und mehr Bildungsaktivitäten und Einrichtungen zusammen. Und auch in den Diözesen Köln und Aachen, Essen und Münster nennt sich die katholische Bildungsarbeit KEFB. Ein Dach, eine Marke, ein Ziel.

Kernbereiche der Arbeit sind Familien- und berufliche Bildung besonders für Mitarbeitende in kirchlichen Bezügen, die religiös-theologische und kulturelle Bildung und die Qualifizierung ehrenamtlich wie hauptamtlich in der Kirche Engagierter auf der Grundlade des Zukunftsbildes des Erzbistums Paderborn. Und die neue KEFB arbeitet nicht allein aus sich heraus. Ja, sie sucht Kooperationspartner: in der Kirche wie außerhalb. Nie allein arbeiten, immer mit Partnern und Freunden. Und so erleben Aktive in Kirchengemeinden und Pastoralverbünden manchmal ganz unvermittelt: „Mensch, die KEFB macht keine zusätzliche Arbeit. Vielmehr hilf sie bei den herausfordernden Veränderungen in Kirche und Gesellschaft“.

So verstanden ist die KEFB also nicht die allzuständige katholische Volkshochschule. Sie will vielmehr auch Avantgarde sein und Themen bearbeiten, die in der Kirche nicht ausreichen vorkommen oder in der Gesellschaft ganz besonders heiß diskutiert werden. In diesem Kontext kam es in den vergangenen Jahren zu einer nachhaltigen Veränderung des Programms. Kreativitätskurse wurden ebenso eingestellt wie viele Tanz- und allgemeine Sportkurse. Hier gab und gibt es die Bemühungen, diese in Trägerschaft von Frauenverbänden oder Kirchengemeinden zu etablieren.

So verstanden fühlt sich die KEFB einer Bildungsvielfalt verpflichtet. Es wird weiterhin Yogakurse neben den „Perlen des Glaubens“ geben, Zumba neben der Weiterbildung für Erzieherinnen, sanfte Gymnastik neben Kursen zur Ehevorbereitung. Das KEFB Programm entstaubt alte Glaubensvorstellungen und befeuert neue Formen des kirchlichen Lebens.

So verstanden ist die KEFB für die Menschen zuständig, die sich in der Kirche an ganz unterschiedlichen Orten und Aufgaben einsetzten. Sie will aber nicht nur „die Frommen“ frommer machen, sondern auch den Diskurs mit denen suchen, die Glauben und Religion kritisch begleiten bzw. ablehnen. Sie wissen schon, der Missionar in fernen Ländern macht die Wilden fromm. Und die Amtskirche in Deutschland schafft es immer wieder mal, die Frommen wild zu machen. Dazwischen bewegt sich auch die KEFB.

So verstanden liebt die KEFB die Kontroverse, die gründlich ist, die Tiefe hat und die die Einigung in Teamgeist anstrebt. Ja, Freiheit in Gedanken und Worten ist Voraussetzung für den Weg der kirchlichen Bildungsarbeit.

So verstanden hat die kirchliche Bildungsarbeit am KEFB Standort Olpe eine klare Einsicht: „Damit andere tun, was man erwartet, muss man sich auf ihre Interessen konzentrieren. Nicht darauf, was man selbst will.“

Aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nix.

Nein, das ist zu kurz. Wir ändern uns laufend. Wir in der kirchlichen Bildungsarbeit hinterfragen unsere Arbeit. Und jede Analyse hat nur das eine Ziel: besser zu werden. Und so werden wir auch die Zusammensetzung des Teams der bisherigen KBS verändern und Aufgaben neu zuschneiden. Und wir sind weiter auf der Suche nach Dozentinnen und Dozenten, die mit der KEFB ein sich ständig wandelndes Programm entwickeln.

Bitte begleiten Sie uns. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Da wo Sie Verbesserungsvorschläge haben. Und wenn Sie mal mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung zufrieden sein sollten, das würden wir wohl auch gern hören wollen.