Wie katholisch ist Deutschland - und was hat es davon?

„Deutschland, evangelisch Vaterland“? Im Jahr des Reformationsjubiläums kann fast der Eindruck aufkommen, wesentliche Impulse für unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung seien nur von Luthers Erben gekommen. Die Katholiken machten in den letzten Jahren mehr mit Skandalen und Problemen von sich reden. Doch der Eindruck täuscht! Der Katholizismus wirkte prägend für die Entwicklung der Bundesrepublik – die nach einem Wort des evangelischen Theologen Martin Niemöller „in Rom gezeugt und in Washington geboren“ wurde.
Neben den Gemeinwohldiensten der Christen insgesamt lassen sich spezifisch katholische Beiträge zu unserer politischen Kultur erkennen. Dr. Andreas Püttmann beleuchtet konfessionelle Konkurrenzen und wagt eine kleine katholische „Leistungsschau“ Er setzt sich aber auch kritisch mit Versuchungen einer schrumpfenden katholischen Kirche auseinander und bricht dabei eine Lanze für die Ökumene.

Dr. Andreas Püttmann, Jahrgang 1964, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und Paris. Er war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und später, nach journalistischen Stationen beim WDR und beim Rheinischen Merkur, in der Stiftung Referatsleiter der Begabtenförderung.
Dr. Püttmann ist Mitverfasser zahlreicher Bücher und Autor vielbeachteter Zeitungs- und Zeitschriftenessays, etwa der Herder Korrespondenz und der FAZ. Regelmäßig wirkt er als Kolumnist bei Katholisch.de und als Autor bei Christ & Welt in der ZEIT mit. 2015 wurde er in den Vorstand der „Gesellschaft Katholischer Publizisten“ berufen.

 

Kurstermin: Mittwoch, 17. Januar, 19 Uhr,
Pfarrheim St. Marien/KHG Siegen, Häutebachweg 5, 57072 Siegen
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei