Fasten gegen den Klimawandel?

Die weltweite Fleischkonsum trägt erheblich zu Umweltzerstörung und zum Klimawandel bei, weil die Fleischproduktion die CO2-Emissionen in die Höhe treibt, jede Menge soja-haltiges Futter und Getreide sowie Unmengen an Wasser verbraucht.

Ist es da nicht an der Zeit, sich an die Tradition des Fastens zu erinnern, welches fester Bestandteil aller großen Religionen ist? Die Gläubigen sollen sich durch das Fasten auf sich und ihren Glauben konzentrieren und Gott und dessen Schöpfung näherkommen. Auch heute noch gibt es in allen Weltreligionen Fastenzeiten, da alle großen Religionsstifter eine Phase des Verzichts durchlebten. In der orthodoxen Kirche kommt dem Fasten eine besondere spirituelle und existentielle Bedeutung zu. Es führt, begleitet von spezifischen Gebeten und geistlichen Übungen, stufenweise zum Ideal einer veganen Ernährung – und sensibilisiert so für Gottes Schöpfung und die Armen und Marginalisierten dieser Erde.

Der Vortrag will in die theologische Grundlagen des Fastens und dessen interreligiöse Aspekte einführen – und zugleich demonstrieren, wie hochaktuell das Fasten als Lebenshaltung – vor allem der Verzicht auf tierische Produkte – angesichts der globalen ökologischen Krise ist.

Aufgrund der aktuellen Lage findet der Kurs über das Online-Tool Big Blue Button statt und zwar am  19. Januar um 19 Uhr. Der Link wird mit der Anmeldebestätigung verschickt. Anmeldung hier