Eine notwendige Flächenarbeit im Hintergrund

Bildung in die kirchliche Fläche bringen, möglichst lokal, wohnortnah, und somit Kunden- und Kooperationspartnerorientiert, so lautet einer der Grundaufträge der kefb Bielefeld. 

Bei einem Einzugsgebiet von fast 30% der Erzbistumsfläche, sowie je nach Programmhalbjahr an bis zu 100 verschiedenen Standorten, verbirgt sich dahinter sowohl logistisch, als auch Transporttechnisch, eine gehörige Herausforderung/Meisterleistung.

 

Whiteboards, Flipcharts, Kindertische, Stühle, Spielzeug, Lehrmaterialien… müssen geordert, erfasst, verteilt, zugeordnet, auf- und abgebaut, abgeholt, neu zugeordnet, repariert… werden um Bildung vor Ort oftmals überhaupt erst zu ermöglichen.

Dazu werden von den Bildungsreferentinnen bereits in der Planungsphase (neue) Räume gesucht, erfasst und entsprechend der Materiallage vor Ort auch ausgestattet.  „Eine sehr wichtige, aber nie sichtbare Hintergrundarbeit“, so Stephan Polle, der auf die rd. 32.000 km Jahresfahrleistung seiner MitarbeiterInnen verweist. Doch häufig erst dadurch erhalten Kooperationspartner und Teilnehmer in der Fläche die nötigen Rahmenbedingungen für eine qualitativ ansprechende Bildungsarbeit vor Ort. Und das ist schließlich das Ziel aller Bemühungen.

Also, erreichen Sie einen Bildungsreferenten nicht persölich in der kefb, dann verwirklicht er möglicherweise gerade auch materiell ihre Veranstaltung vor Ort.

 

Fotos: Copyright S. Polle, Materialabbau am Standort St. Liborius, Bielefeld