Daumen hoch für katholisches Engagement in der Flüchtlingshilfe

Am 5. Dezember endete in der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Lage der bereits dritte „Leben in Deutschland“- Frauensprachkurs für Migrantinnen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus. Diese vom Erzbischöflichen Flüchtlingsfonds und der katholischen Kirchengemeinde finanzierten Sprachkurse haben die Besonderheit, dass sie auch Frauen mit kleinen Kindern die Gelegenheit geben, Deutsch zu lernen  - trotz der administrativen Hürden wie  immer noch fehlende Aufenthaltsgenehmigung und der  familiären Erziehungs-und Betreuungspflichten für ihre kleinen Kinder. 
Die katholische Erwachsenen- und Familienbildung Bielefeld organisierte und begleitete diese Kurse in St. Peter und Paul in Lage. Die Kinder der Teilnehmerinnen waren während der Kurszeit  dank der gut funktionierenden Ökumene in der ev. lutherischen Heilig Geist Kirche ein paar Schritte weiter untergebracht.  
„So viel Engagement für diese Menschen in Not im Netzwerk der Kirchen, der Ehrenamtlichen vor Ort, von Sprachdozenten und Kinderbetreuerinnen sowie von Netzwerkpartnern wie das Frauenhaus aber auch die Jobcenter der Region habe ich selten erlebt“, berichtet Effi Hopfe, Bildungreferentin für Integration und Kultur aus der kefb Bielefeld. 
Diese gute und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten spiegelt sich auch in den zufriedenen Gesichtern der Kursteilnehmerinnen und deren Kindern wieder, die sich dank des professionellen Sprachunterrichts mit ehrenamtlicher Unterstützung inzwischen besser verständigen und auch behaupten können und die sich laut der Kinderbetreuerin Annika Fideleo zusehends entfaltet haben.
Die Lagenser „Leben in Deutschland“-Frauen aus den Herkunftsländern Syrien, Afghanistan, Afrika, dem Irak, Armenien, Russland und China sagen DANKE für die finanzielle Unterstützung des Erzbischöflichen Flüchtlingsfonds und der Kirchengemeinde von St. Peter und Paul. Und Daumen hoch für die hilfreiche Kursmaßnahme der kefb Bielefeld  und besonders für alle Helferinnen und Helfer vor:

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