Hier finden Sie Angebote speziell für ErzieherInnen

Themenangebote der KEFB Bielefeld für die Erzieherfortbildung

Die nachfolgenden Themen können bei der KEFB-Bielefeld, als Teamfortbildung im Kindergarten vor Ort, gebucht werden. Ihr Ansprechpartner bei der KEFB ist Pia Kleinegrauthoff, Turnerstr. 4, in 33602 Bielefeld, Tel. 0521/528152 26, E-Mail pia.kleinegrauthoff@kefb.de

Hygienemanagement in Tageseinrichtungen für Kinder
In diesem Seminar lernen Sie, wie die gesetzlichen Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der Lebensmittelhygiene praxisgerecht in der Tageseinrichtung für Kinder umgesetzt werden können, z. B. Infektionsprävention, Hygieneplan, Hygienestatus der Einrichtung, richtige Auswahl von Produkten zur Reinigung u. Desinfektion. (Tagesveranstaltung)

Es ist normal, verschieden zu sein“ – von der Integration zur Inklusion
Die Kindertageseinrichtung soll Lebenswelt und Bildungsort für alle Kinder sein, unabhängig von den Voraussetzungen, die sie mitbringen. Dieser Anspruch birgt vielfältige Herausforderungen im Hinblick auf die Organisation der Einrichtung, die pädagogische Arbeit und die Haltung der pädagogischen Fachkräfte.  Die Fortbildung bietet Einrichtungen Hintergrundwissen sowie praktische Hilfen für den Gestaltungsprozess.   Folgende Themen werden bearbeitet:
- Unterscheidung Integration und Inklusion
- inklusive Bildung und Betreuung – ein Menschenrecht
- Auseinandersetzung mit dem Ist – Stand der eigenen Einrichtung auf der Basis des Index für Inklusion
- Inklusion praktisch – Prinzipien einer Pädagogik der Vielfalt
- Reflexion eigener Haltungen und Werte
- die Rolle der Eltern
(Tagesveranstaltung)

Auf dem Weg zur offenen Arbeit
Kaum ein pädagogischer Ansatz ist so umstritten und wird so kontrovers diskutiert wie das Konzept der offenen Arbeit. Viele Fachkräfte stellen sich die Frage, inwieweit sie mit der offenen Arbeit Kindern aller Altersstufen gerecht werden. Auf der anderen Seite wird überlegt, ob die Umsetzung der offenen Arbeit erforderlich ist, um die vielfältigen Veränderungen und Anforderungen in den pädagogischen Alltag integrieren zu können. Diese Fragen werden in der Fortbildung beantwortet. Weitere Inhalte des Fortbildungstages sind:
* Geschichte der offenen Arbeit
* Bindungstheorie, Partizipation und Umsetzung der Bildungsgrundsätze im Bezug zur offenen Arbeit
* Erste Schritte zur Öffnung in der Kita
* Bedeutung von Räumen und Einrichtung von Lernwerkstätten
* Strukturierung des pädagogischen Alltags
* Rolle der pädagogischen Fachkräfte
(Tagesveranstaltung)

Partizipation in der Kita - wie Mitwirkung und Mitbestimmung gelingt
Mitsprache, Mitwirkung und Mitbestimmung sind gesetzlich verankerte Rechte von Kindern. Und dennoch lassen sich diese Rechte nicht mal eben im pädagogischen Alltag umsetzen. Partizipation von Kindern in der Kita erfordert einen Rahmen, um sich entwickeln zu können. Dieser Rahmen entsteht durch die Haltung der pädagogischen Fachkräfte, durch Freiräume und Sicherheit und durch ein Bildungsverständnis, welches Kinder als Experten für die eigene Entwicklung und Bildung sieht. Die Fortbildung bietet Grundlagen für die Umsetzung von Partizipationsprozessen in der eigenen Kita durch
- die Vermittlung von theoretischen Grundlagen
- die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Rolle
- die Überprüfung von Mitwirkungsmöglichkeiten in der Einrichtung und
- das Kennenlernen von Methoden
Weiter werden Grundlagen für die konzeptionelle Verankerung der Beteiligung von Kindern erarbeitet. 
(Tagesveranstaltung)

Eltern und ErzieherInnen im Dialog – der Aufbau einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft 
Wenn ein Kind in eine Kindertageseinrichtung kommt erlebt es eine neue Lebenswelt mit neuen Bezugspersonen, anderen Werten und Normen. Damit das Kind keinen Bruch in diesen beiden Lebensbereichen erfährt, ist eine Kooperation zwischen Eltern und Kindertageseinrichtung wichtig.  Auch gesetzlich sind die Kindertageseinrichtungen zur Zusammenarbeit mit den Eltern verpflichtet. Doch wie kann diese Zusammenarbeit gestaltet werden, damit aus der Verpflichtung ein gleichberechtigtes Miteinander wird?  Der Fortbildungstag gliedert sich in die Themenblöcke gesetzliche Grundlagen, Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte, dialogfördernde Kommunikation sowie praktische Beispiele. (Tagesveranstaltung)

Konzeptionsentwicklung – ein fortlaufender Prozess
Veränderungen in der Teamstruktur, der pädagogischen Ausrichtung und den gesetzlichen Rahmenbedingungen erfordern eine kontinuierliche Fortschreibung der Einrichtungskonzeption. Ab August 2020 müssen die Veränderungen, die die Revision des Kinderbildungsgesetzes mit sich bringt, in die Konzeption eingearbeitet werden. Bei dieser Teamfortbildung wird die eigene Einrichtungskonzeption unter folgenden Gesichtspunkten überprüft
* Aufbau und Gliederung der Konzeption
* Welche Inhalte müssen überarbeitet werden?
* Welche neuen Inhalte müssen in die Konzeption aufgenommen werden?
* Für welche pädagogischen Bereiche sind Kurzkonzepte erforderlich?  
Weitere Inhalte des Fortbildungstags orientieren sich an den individuellen Fragestellungen des Teams. (Tagesveranstaltung)

Das Portfolio als Entwicklungsbegleiter des Kindes
Beobachtung und Dokumentation bildet die Grundlage einer zielgerichteten, am Kind orientierten Bildungsarbeit. Portfolios bieten eine Möglichkeit, die Entwicklung des Kindes zu dokumentieren.  Inhalte der Fortbildung sind
- theoretischen Grundlagen der Portfolioarbeit
- erforderliche Grundhaltung für diese Form der Dokumentation
- Einführung in die praktische Umsetzung der Portfolioarbeit und in die individuelle Gestaltung von Portfolios
- Portfolios als Instrument einer dialogischen Entwicklungsbegleitung - Austausch mit Kindern und Eltern
(Halbtagesveranstaltung)

Bildungs- und Lerngeschichten als ganzheitliches Beobachtungsverfahren
Dieser Fortbildungstag bietet eine Einführung in das Verfahren der Bildungs- und Lerngeschichten. Mit den erworbenen Grundlagen können Teams das Verfahren in der Einrichtung installieren und erste Erfahrungen damit machen. Darauf aufbauend besteht die Möglichkeit einer halbtätigen Vertiefungs- und Reflexionsveranstaltung, um Stolpersteine zu identifizieren und weitergehende Fragen zu beantworten. (Tagesveranstaltung)

Wie lernen Kinder - Hirnentwicklung und ganzheitliches Lernen bei Kindern im Elementarbereich 
Die Gehirn- und Kindheitsforschung liefert wichtige Erkenntnisse für die Anregung kindlicher Lernprozesse sowie die Begleitung und Unterstützung von Kindern in diesen Prozessen.  Neben den theoretischen Grundlagen zum Lernen von Kindern bietet dieser Fortbildungstag einen Einblick in den Situationsansatz. Beispiele der Lernwerkstattarbeit veranschaulichen eine Form des kindgerechten, entdeckenden Lernens. (Tagesveranstaltung)

Bildung und Betreuung von Kindern unter 3 Jahren
Wie sieht eine qualitativ gute Betreuung von Kindern unter 3 Jahren aus? Was brauchen diese Kinder, um sich wohl zu fühlen? Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit diese Kinder ihr Bildungspotential entfalten können und was bedeutet das für das pädagogische Handeln? Diese Fragen werden in der Fortbildung beantwortet. Weitere Themen sind der Ansatz von Emmi Pikler sowie Partizipation von Kindern unter 3 Jahren. (Tagesveranstaltung)

Gemeinsam für das Kind! -  Ziel- und ressourcenorientierte Arbeit mit Eltern  
Die Arbeit mit Kindern und Familien ist vielfältiger und stellenweise nicht einfacher geworden. Hier eine gemeinsame Zielrichtung mit den Eltern als Gestaltungsgrundlage und Arbeitsbasis zu finden, bei der auch die vorhandenen Ressourcen berücksichtigt werden, kann für alle Beteiligten ein hilfreicher Ansatz sein und die Arbeit insgesamt erleichtern. Die Umsetzung erfolgt über eine darauf abgestimmte Gesprächsstruktur und entsprechende Kommunikationsformen, um im praktischen Alltag den Leitsatz „Gemeinsam für das Kind!“ mit Leben zu füllen und die Zusammenarbeit mit Eltern zielgerichteter und reibungsloser zu gestalten.  

INHALTE: Grundlagen zielorientierter Gesprächsführung, entsprechende Gesprächsvorlagen für Elterngespräche, Methoden zur Einbeziehung vorhandener Ressourcen, Übungen zur Erarbeitung gemeinsamer Ziele und zu entsprechenden Kommunikationsmethoden an Beispielen aus der Praxis.

ZIEL: praxisbezogene Gesprächsstrukturen, Kommunikationsformen und methodische Ansätze für eine am Kind orientierte zielgerichtete Zusammenarbeit mit Eltern kennenlernen und trainieren.  (Tagesveranstaltung)

Schlüsselfaktor Beziehung!  - (Arbeits-) Beziehungen professionell gestalten   In der Forschung wird zunehmend deutlich, dass die positive Entwicklung von Menschen mehr von der Qualität der Beziehung zu denjenigen abhängt, die in deren Leben als professionelle Begleiter fungieren, als von bestimmten Methoden oder Techniken (z.B. Erzieherin – Kind/Eltern; Lehrer – Schüler; Beraterin – Klient, etc.) Diese Beziehung zielgerichtet aus der Perspektive als Fachkraft zu gestalten und deren Möglichkeiten bewusst zu nutzen, kann den Zugang zu Kindern und Eltern und so die Zusammenarbeit mit ihnen erleichtern und verbessern.  

INHALTE: Grundlagen wertschätzender Haltung und Kommunikation; Ziele und Rahmenbedingungen für die Beziehungsgestaltung; eigene Rollen und Grenzen in der Arbeit; praktische Übungen zur Umsetzung.  

ZIEL: Kompetenzen für die bewusste Gestaltung förderlicher Arbeitsbeziehungen ausbauen. (Tagesveranstaltung)

Souverän in der Arbeit! - Rolle, Haltung, Grenzen
In der Arbeit mit Kindern und Familien gibt es immer mehr Anforderungen von verschiedenen Seiten was an Inhalten und Zielen durch Erzieher*Innen, Kitas und Familienzentren umgesetzt und erreicht werden soll. Die Aufgabenvielfalt nimmt zu, aber die Rahmenbedingungen und Ressourcen werden nicht unbedingt angepasst. Das macht den Arbeitsalltag nicht einfacher und scheint manchmal die "eigentliche" Arbeit in den Hintergrund zu drängen.  Dem kann- auch zum Schutz vor Überlastung - mit einer klaren Haltung und dem Bewusstsein der eigenen Rolle und Stärken, aber auch der eigenen Grenzen begegnet werden.  

INHALTE: Berufliches Selbstverständnis, Rolle und Stärken; Abgleich Anforderungen und Rahmenbedingungen; Grenzen in der Arbeit; Souveräne Haltung in der Praxis einüben. 

ZIEL: Souveräner mit den vielfältigen Anforderungen im Arbeitsalltag umgehen zu können; sich der eigenen Rolle, Aufgaben, Grenzen und Ressourcen bewusst sein - die eigene Arbeit daran ausrichten können. (Tagesveranstaltung)

Werte und Stärken? - Wo denn" - Wert- und ressourcenorientierte Elternarbeit   Wertevermittlung ist in der pädagogischen Arbeit mit Eltern und Kindern zunehmend ein Thema, aber auch die Arbeit mit den vorhandenen Ressourcen der Familien. Für eine gelingende Zusammenarbeit mit den Eltern ist es wichtig die eigene Haltung und Rolle als Grundlage der Arbeit zu klären, sowie die Bedeutung von Wertebasis und Leitbildern in der Einrichtung. Aber auch das Bewusstsein der Familien für ihre Werte und Stärken zu wecken.

INHALTE: Grundlagen wertschätzender und wertorientierter Arbeit mit Familien; Werte- und ressourcenbezogene Arbeit: eigene Haltung + pädagogisches Konzept; Familienwerte und -ressourcen erkennen und einbeziehen.

ZIEL: Klärung der eigenen Werte, Rollen und Ressourcen, Sensibilisierung für Familienwerte und Ressourcen. (Tagesveranstaltung)

Bildung geschieht durch Bindung
Als sozialpädagogische Fachkraft sind Sie als Person und Rolle wichtigster Impulsgeber für die kindliche Entwicklung. Kinder lernen in den ersten 3 Lebensjahren vorwiegend über Beziehungen. Schon lange betont die Bindungsforschung die hohe Bedeutung einer sicheren und feinfühligen Beziehung für die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern. Die Bedeutung positiver oder negativer Beziehungserfahrungen nimmt auch Einfluss auf die Gehirnentwicklung und auf das Leben eines Menschen insgesamt. Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen den kleinkindlichen und den erwachsenen Bindungstyp und wie sich wiederum der Erwachsene gegenüber seinen eigenen Kindern verhält. Lernziele:
* Bindung & Neurobiologie
* Bindungstypen & Bindungsverhalten 
* Bindungsentwicklung zwischen Fachperson und Kind
* Verhalten wahrnehmen und verstehen
* Verantwortung für die Qualität der Beziehung übernehmen
* Einführung in das Konzept der Sensitiven Responsivität
(Tagesveranstaltung)

JUNGS! Jungen sind anders – Mädchen auch!
Lieben Jungen wirklich Spiele mit Wettkampfcharakter, spielen Mädchen wirklich lieber in der Puppenecke? Neigen Jungen wirklich oft zu Selbstüberschätzung, wogegen es Mädchen eher an Selbstvertrauen fehlt? Jungen zeigen häufig Verhaltensweisen, die uns verunsichern und uns vor Fragen stellen. Für erzieherische Bemühungen scheinen Jungen weniger zugänglich zu sein. Sie sind tendenziell unruhiger, fordern viel Aufmerksamkeit, Konfliktfähigkeit, Zuwendung. Wie kann die Arbeit mit den Jungs also im Alltag gelingen? In dieser Fortbildung setzen wir uns mit den folgenden Themen auseinander:
- Theorie um Jungs besser zu verstehen
- Hirnorganische Forschung, Jungenkörper, Jungenpsyche 
- Biografische Reflexion und eigene Haltung
- Praxis: Was brauchen Jungen? Viele anwendbare Methoden für die Praxis
- Bedeutung geschlechtsbewusster Pädagogik
- Männliche Identifikationsfiguren im Kontext von Kindertageseinrichtungen
(Tagesveranstaltung)  

Kinderschutz! Kindeswohlgefährdung einschätzenWas kann ich tun, wenn ich Sorge habe, dass eines der Kinder in meiner Gruppe zu Hause gefährdet ist? Wann muss ich was an wen melden? Wie komme ich am besten mit den Eltern ins Gespräch? Welche Fachkräfte können mir helfen? In diesem Seminar geht es darum, Kriterien für Kindeswohlgefährdung zu erkennen und Handlungssicherheit zu erlangen. Schutzkonzepte und Verfahrensschritte nach nach §8a SGB VIII werden thematisiert und auch weitere rechtlichen Rahmenbedingungen geben einen Überblick in den erweiterten Kinderschutz.   In dieser Fortbildung setzen wir uns mit den folgenden Themen auseinander:
* aktuellen (Rechts-)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung
* Schult den Blick für Indikatoren und Ressourcen und gibt Handlungssicherheit
* Einblick in Schutzkonzepte und Verfahrensablauf nach § 8a, SGB VIII
* Überblick über Netzwerke und Hilfsangebote
(Tagesveranstaltung)