Das Projekt FamilienInfoPoints

Das Land NRW und das European Social Fund fördern in Kooperation mit dem Jugendamtes der Stadt Dortmund die Entwicklung von mehreren Familien-Info-Points (FIPs), welche sich als offene Treffpunkte und Bildungsorte für Schwangere und Familien mit Kinder im Alter von 0 bis 3 darstellen.

In diesen Rahmen begleitet die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Dortmund drei Einrichtungen, welche sich als Pilotinitiativen in den Stadtteilen Nord, Unionviertel und Hörde befinden.

Seit Mitte Oktober 2017 suchen eine pädagogische Fachkraft (Sara Verspohl) und zwei Familienhebammen (Anna Hüttemann und Maren Leerhoff) Familien im Sozialraum auf und unterstützen in Zusammenarbeit mit drei Kindertageseinrichtungen/Elternzentren, die Gestaltung von Familien Cafés. In den FIPs bieten die drei Fachkräfte der kefb Dortmund zu allererst einen angenehmen Austauschort für werdenden Eltern und Familien mit kleinen Kindern an. Des Weiteren entwickeln sie niedrigschwellige Bildungsangebote und setzen diese nach den Bedarfen der Cafébesucher*innen entsprechend um. Besonders im Fokus stehen Familien, die aufgrund ihrer sozialen Lebenslage oder Zuwanderungsgeschichte keinen Zugang zu den sozialen Bildungsangeboten zu Schwangerschaft, Geburt und Erziehung in Anspruch nehmen dürfen oder gar kennen. Die drei Mitarbeiterinnen agieren als Brückenbauerinnen und führen auch an weitere existierende Bildungsmaßnahmen heran (u.a. alle Angebote aus dem Portfolio „Gesund zu Hause“ und der „Haushaltsführerschein“).

Nachdrückliches Ziel des Projektes sind die aktive Bindung und Stärkung nicht institutionell angebundener Familien in ihren Erziehungskompetenzen, sowie auch die Schaffung eines vereinfachten Zugangs zu den sozialen Unterstützungssystemen durch die persönliche und kontinuierliche Begleitung und bedarfsorientierten Austausch in einem entspannten Umfeld.