Zeitzeugin Dr. Michaela Vidláková in Siegen

Seit Jahren besucht die Zeitzeugin Michaela Vidláková, immer zu Jahresbeginn, auf Einladung der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland, Siegen und nimmt mit ihren Vorträgen die Zuhörer*innen auf eine Reise in die Vergangenheit mit. Michaela Vidláková erzählt auf beeindruckende Weise über ihre Zeit im Ghetto Theresienstadt.
Zeitzeugen sensibilisieren für Menschenrechte und zeigen auf, dass es sich lohnt gegen nationalistische, rechtsextremistische, antisemitische und islamfeindliche Ideologien aufzustehen und Position zu beziehen.
Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig über Antisemitismus und Rassismus Bescheid zu wissen, aber noch wichtiger ist es, etwas dagegen zu tun und nicht wegzuschauen.
Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: „Jeder, der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen“.
Doch wie kann es uns gelingen, Erinnerung lebendig zu halten, wenn gerade Menschen, die uns hautnah an ihrem Leben im Nationalsozialismus teilhaben lassen, immer seltener werden?

Gemeinsam laden die Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit, das Dekanat Siegen und das katholische Bildungswerk

am 23.01.2020 um 19.30 Uhr
im Pfarrheim St. Marien, Häutebachweg 5
in Siegen,

zu diesem besonderen Erfahrungsaustausch ein.

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