Kursdetails

Menschenwürde, Menschenrechte und Christentum, eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bildpunkt Bielefelder Westen, der BNI- Bielefelder Nahost Initiative und der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Bielefeld

Keine Anmeldung möglich Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Kursnr. P210BIP001
Beginn Donnerstag, 29.08.2024, 19:00 Uhr - Donnerstag, 29.08.2024, 21:15 Uhr
Dauer 1 Abend, 3 UE
Kursort Bielefeld
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer 4 - 80
Für Rückfragen Julia Engels
0173 299 7441
bielefeld@kefb.de

Kursbeschreibung

Die Menschenrechte sind vielfach in der Diskussion.
Soll man mit Ländern zusammenarbeiten, die ohne Zweifel die Menschenrechte verletzen?
Soll der Staat angesichts der vielen Flüchtlinge das Recht auf Asyl einschränken?
Sollen Migranten vielleicht sogar re-migriert werden können?
Auch das Recht auf Leben ist in der Diskussion, etwa beim Konflikt zwischen der Möglichkeit der Abtreibung und dem Lebensrecht des gezeugten Lebens, insbesondere, wenn eine Behinderung diagnostiziert
wird. Soll wertes von unwertem Leben unterschieden werden dürfen?
Ähnlich konfliktreich ist das Problem der Sterbehilfe: Darf der Start Sterbehilfe
erlauben, wo er doch eigentlich das Leben schützen soll?
Die EU übernimmt in ihrer Menschenrechtscharta alle Menschenrechte der UN, gleichwohl gibt es in manchen Staaten inzwischen Risse bezüglich bestimmter Rechte, z.B. bezüglich der Pressefreiheit oder der Unabhängigkeit der Justiz.
Was bedeuten die Menschenrechte heute, wie sind sie entstanden, wo sind sie verbrieft, wer beruft sich auf sie?
Das deutsche Grundgesetz und internationale Erklärungen bezeichnen die Menschenwürde als Grundlage der Menschrechte. Was ist damit gemeint?
Referent: Prof. Dr. Hans Georg Ziebertz
Prof. Ziebertz ist katholischer Theologe und Sozialwissenschaftler. Er hat an den Universitäten Nijmegen, Utrecht und Würzburg gelehrt und geforscht. Von 2012-2018 war er Leiter der internationalen Forschergruppe
„Religion and Human Rights“. Er wird einen Überblick über Gesichertes und in der Diskussion Stehendes geben, damit wir darüber ins Gespräch kommen können.



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