Gesund in der Nordstadt

Das Projekt „Gesund in der Nordstadt“ schafft Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen rund um das Thema Gesundheit in Dortmund. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärkung von Selbsthilfe, Gemeinschaft und Teilhabe. Das Projekt richtet sich insbesondere an Personen, die sich im Ankommens-Prozess in Dortmund/Deutschland befinden, und wird daher in verschiedenen Sprachen angeboten.

 

Im Rahmen des Projektes findet eine „Interkulturelle Selbsthilfegruppe für Eltern von Kindern mit Autismus“ statt. Sie bietet einen vertrauensvollen und tabuarmen Raum, in dem Eltern ihre Erfahrungen teilen, sich gegenseitig stärken und gemeinsam Herausforderungen im Alltag bewältigen können. Regelmäßig wird zudem externe Expertise einbezogen. Gemeinsam werden Fragen rund um das Leben mit Autismus, Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Orientierung im deutschen Gesundheits- und Hilfesystem bearbeitet.

 

Ein weiterer Bestandteil ist der Kurs „Zur Wochenmitte gesund verbunden“ für Frauen, der Gesundheit bewusst mit Gemeinschaft verbindet. In einem Auftakt-Workshop wurden gemeinsam die Themen gesammelt, die für die Teilnehmerinnen besonders wichtig sind. Daraus haben sich vier Schwerpunkte entwickelt: Gemeinschaft und gemeinsame engagierte Aktionen für mehr Wohlbefinden im Stadtteil (z. B. ein gemeinsames Beautyprogramm für ältere Menschen im Seniorenzentrum), Natur und Stressbewältigung als Teil psychischer Gesundheit, Frauengesundheit und der weibliche Körper sowie Orientierung im deutschen Gesundheitssystem. Kennenlernen von Naherholungsgebieten mit Achtsamkeitsübungen runden das Angebot ab.

 

Aus den Wünschen der Frauengruppe entsteht zudem ein weiterer Kurs zum Thema achtsames Malen in der Natur. Dabei steht die bewusste Wahrnehmung der Umgebung im Mittelpunkt. Gemeinsam wird das Nahumfeld erkundet, Natur erlebt und durch kreatives Gestalten ein Raum für Ruhe, Achtsamkeit und Wohlbefinden geschaffen.

 

Das Projekt verbindet damit Gesundheitswissen, gegenseitige Unterstützung, kreative Zugänge und gemeinschaftliches Engagement. Es schafft Möglichkeiten, Aspekte von Gesundheit gemeinsam zu entdecken, Ressourcen zu stärken und das eigene Wohlbefinden aktiv mitzugestalten.