Im Mittelpunkt standen Empowerment, kulturelle Identitätsstärkung und die altersgerechte Auseinandersetzung mit antischwarzem Rassismus.
Gemeinsam mit den Kindern wurden Banner zu verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Themen gestaltet. Eltern und Kinder beteiligten sich damit sichtbar an der Demonstration.
Einige Kinder trugen traditionelle Kleidung aus den Herkunftsländern ihrer Eltern und konnten ihre kulturellen Wurzeln selbstbewusst im öffentlichen Raum zeigen.
Im Anschluss gab es ein gemeinsames Picknick, das Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung bot. Gemeinsam wurde anschließend das Festivalprogramm mit Trommel-, Tanz- und weiteren Performances besucht.
Die Teilnahme ermöglichte den Kindern und Familien, Gemeinschaft, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Sichtbarkeit aktiv zu erleben.
Das Projekt „Afro-Internationale Familien“ und „Roots & Routes“ wird durch eine Förderung der Stiftung „Bildung ist Zukunft“ des Erzbistums Paderborn ermöglicht. Es verbindet Familienbildung, Community-Building und kirchliche Bildungsarbeit mit einer klaren Haltung für eine offene Gesellschaft sowie gegen Rassismus und Ausgrenzung. Grundlage sind christliche Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität, die im konkreten Alltag einer vielfältigen Stadtgesellschaft gelebt werden.
Die Aktion zeigt, wie katholische Familienbildung heute wirken kann: lebensnah, stärkend und offen für die Vielfalt von Familien. Die Resonanz der Familien zeigt zudem deutlich, wie groß der Bedarf an solchen Angeboten ist.