Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:
- Veranstaltungen (mit) der Kompetenzeinheit Kita
- Familie und Generationen
- Beruf & Ehrenamt
- Religion und Gesellschaft
- Kultur und Sprachen
- Inklusion und Teilhabe
- Gesundheit und Nachhaltigkeit
- FAMILIE UND GENERATIONEN
- BERUF UND EHRENAMT
- INKLUSION UND TEILHABE
- KULTUR UND SPRACHE
- RELIGION UND GESELLSCHAFT
- GESUNDHEIT UND NACHHALTIGKEIT
Umgang mit psychisch erkrankten Mitarbeitenden - Belastungen frühzeitig erkennen, verantwortungsvoll im Team handeln und ein gemeinsames Verständnis im Team herstellen.
Psychische Belastungen und Erkrankungen betreffen Menschen in allen Berufsgruppen – auch im pädagogischen Bereich. Für Leitungskräfte und Teams in Kitas stellt der Umgang damit eine besondere Herausforderung dar: zwischen Fürsorge, Verantwortung, Teamdynamik und organisatorischen Anforderungen. Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen, um psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen, sensibel darauf zu reagieren und tragfähige Lösungen im Team zu entwickeln.
Ziel ist es, betroffene Mitarbeitende nicht auszugrenzen, sondern sie wertschätzend zu integrieren und ihnen – entsprechend ihrer aktuellen Möglichkeiten – sinnvolle Rollen im Team zu ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung gemeinsamer Haltungen, klarer Teamkonzepte sowie einer wertebasierten Zusammenarbeit, die Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Ressource versteht.
Inhalte
Psychische Belastungen und Erkrankungen im Arbeitskontext verstehen und kennenlernen von Krankheitsbildern und Merkmalen
Frühwarnzeichen erkennen und angemessen ansprechen
Belastungsursachen im Kita-Alltag identifizieren
Unterschiedlichkeiten und Diversität im Team wertschätzend berücksichtigen
Integration statt Ausgrenzung: Mitarbeitende stabil einbinden
Rollen- und Aufgabenanpassung im Team
Vermeidung von Stigmatisierung und Isolation
Entwicklung gemeinsamer Teamkonzepte
Wertearbeit als Grundlage einer tragfähigen Teamkultur
Verantwortung der Leitung: Orientierung geben und Sicherheit schaffen
Diese Fortbildung richtet sich an Kita-Leitungen.
Noch 14 freie Plätze
Zertifikatskurs Weltreligionen zum Anfassen: Interreligiös lernen in der Kita 2026/2027
Dieser Zertifikatskurs ermöglicht es Teilnehmenden, die großen Weltreligionen praxisnah kennenzulernen und interreligiöse Begegnungen im Kita-Alltag wertschätzend, sicher und dialogorientiert zu gestalten.
Religiöse Vielfalt gehört heute selbstverständlich zum Alltag in Kitas. Der Kurs „Weltreligionen zum Anfassen – Interreligiös lernen in der Kita“ bietet die Möglichkeit, Religionen nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar vor Ort zu entdecken. In sieben intensiven Tagesveranstaltungen öffnen Synagoge, Kirche, Moschee sowie buddhistische und hinduistische Tempel ihre Türen. Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Reflexionen ermöglichen neue Perspektiven auf Glauben, Feste, Rituale, Traditionen und Lebenswelten.
Zentral ist dabei der Transfer in den eigenen Kita-Alltag:
Wie begleite ich Kinder aus unterschiedlichen Religionen?
Wie fördere ich Dialog auf Augenhöhe?
Wie können religiöse Vielfalt und die dazugehörigen Feste zu einer Bereicherung für Kinder und Familien werden?
Die Fortbildung stärkt zentrale BNE-Kompetenzen, indem sie Teilnehmende befähigt, Perspektivwechsel einzunehmen, Empathie und Solidarität zu fördern, kulturelle und religiöse Vielfalt wertzuschätzen, Kommunikations- und Dialogfähigkeit auszubauen, globale Zusammenhänge zu erkennen und partizipative Lernprozesse im Kita-Alltag zu gestalten, sodass eine Pädagogik entsteht, die Diversität stärkt, Teilhabe ermöglicht und Kinder zu verantwortungsbewussten, offenen Weltbürgern entwickelt.
Der Kurs bietet Raum zum Fragen, Staunen, Vergleichen – und zum Wachsen im eigenen Verständnis von Spiritualität und Nächstenliebe. Er führt inspirierend durch die Vielfalt religiöser Ausdrucksformen.
Der Zertifikatskurs umfasst 72 Unterrichtsstunden an 8 Fortbildungstagen. Die Module sind inhaltlich abgeschlossen, sodass ein strukturierter und klar gegliederter Lernprozess entsteht. Der Kurs beginnt im November 2026 und endet im Juni 2027. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt. Voraussetzung dafür sind die regelmäßige Teilnahme sowie die Präsentation eines eigenen Praxisprojektes.
Begleitet wird der Kurs von einem interdisziplinären und interreligiösen Team, das sowohl theoretisches Grundwissen vermittelt als auch vielfältige Praxiseinblicke ermöglicht.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Beginn: Mittwoch, 11.11.2026 09:00 - 17:00 Uhr
Abschluss: Montag, 14.06.2027, 09:00 - 17:00 Uhr
Termine:
Modul 1: 11.11.2026 - 09:00 - 17:00 Religionen entdecken: Einstieg ins interreligiöse Kennen-LernenIn der kefb An der Ruhr, Propsteihof 10, 44137 Dortmund
Modul 2:12.11.2026 - 09:00 - 17:00Das Judentum, seine Feste und Rituale mit Einblick in die jüdische KitaIn der jüdischen Kultusgemeinde und jüdischen Kita, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9, 44135 Dortmund
Modul 3:07.12.2026 - 09:00 - 17:00Der Islam – Feste, Traditionen und ihre Bedeutung für die KitaIn der kefb An der Ruhr, Propsteihof 10, 44137 Dortmund
Modul 4:15.01.2027 - 09:00 - 17:00Der Jahreskreis im Christentum – Feste, Symbole und Anknüpfungspunkte für die KitaIn der Familienkirche St. Meinolf, Boeler Str. 88a, 58097 Hagen
Modul 5:18.02.2027 - 10:00 - 18:00Buddhismus – Rituale und Begegnung mit einer achtsamen Lebensweise für die KitaIm buddhistischen Bodhi Path Zentrum Dortmund, Wallrabenhof 7, 44263 Dortmund
Modul 6:10.03.2027 - 09:00 - 17:00Hinduismus – Göttervielfalt, Rituale und Impulse für die KitaIm hinduistischen SivanTempel, Kieferstr. 24, 44225 Dortmund
Modul 7:22.04.2027 - 09:00 - 17:00Vielfalt verstehen – Interkulturelles LernenIn der kefb An der Ruhr, Propsteihof 10, 44137 Dortmund
Modul 8:14.06.2027 - 09:00 - 17:00Projektpräsentation und AuswertungIn der kefb An der Ruhr, Propsteihof 10, 44137 Dortmund
Durch die Förderung der Stiftung „Bildung ist Zukunft“ des Erzbistums Paderborn wird die Kursreihe kostenfrei angeboten.
Anmeldung möglich
Eine faire und nachhaltige Kita sein!
Eine faire Kita zu sein, meint nicht nur den respektvollen Umgang mit dem Kollegium, zwischen Kindern und Erzieher*innen oder zwischen Eltern und Kita. Eine faire Kita zu sein bedeutet, sich ganz bewusst mit der Beschaffung, der Ernährung, der Fortbildung der pädagogischen Mitarbeitenden und dem Lernen der Kinder auseinanderzusetzen und sich für das Thema begeistern zu können. Denn nur wer begeistert und überzeugt ist, kann andere auf die Reise hin zu einer nachhaltigeren Welt mitnehmen.
In dem Workshop geht es darum, zu sensibilisieren und mit Kindern die Welt fairer und nachhaltiger zu gestalten. Wie kann das im täglichen Kita-Alltag gelingen? Durch Vorleben, durch Zuwendung, durch ein Bewusstsein im Umgang mit endlichen Ressourcen, aber auch durch Achtsamkeit und Dankbarkeit. Es sollen Tipps und Ideen vorgestellt werden, die nah an der Lebenswelt der Kinder sind und als pädagogisches Konzept leicht umgesetzt werden können.
Ziel ist es, jedem Einzelnen zu ermöglichen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen.
Der Workshop bietet zahlreiche Tipps zu den folgenden Themenbereichen:
Sparsamer Umgang mit Ressourcen
Ernährung
Teilen und Weitergeben
Beobachten und Experimentieren
Natur erforschen
Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stärkt die Fortbildung insbesondere Gestaltungskompetenzen wie kritisches Denken, Partizipation und vorausschauendes Handeln und berücksichtigt dabei die ökologischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung
Modul 7 - Integration und Abschluss
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Lebenserfahrungen wie sexuellem Missbrauch, körperlicher Misshandlung und emotionaler Vernachlässigung stellen Mitarbeiter*innen helfender Berufe vor sehr schwierige Aufgaben. Die erlittene Gewalt und/oder der Mangel an liebevoller Zuwendung bildet sich bei den Betroffenen häufig in einem dysfunktionalen Umgang mit ich selbst und mit anderen Menschen ab, wodurch die eigene Entwicklung blockiert wird und Beziehungen immer wieder scheitern.
Für die Helfenden ist es wichtig, die häufig zunächst schwer verständlichen Verhaltensweisen traumatisierter Menschen einordnen zu können, um dann auf der Basis dieses Verstehens Räume für korrigierende Erfahrungen zu öffnen. Unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus verschiedenen Fachdisziplinen lassen sich Prinzipien und Techniken entwickeln, die für die Entwicklungsförderung traumatisierter Menschen sehr nützlich sind - und die zu deutlich mehr Sicherheit in der pädagogischen und beratenden Arbeit verhelfen. Gerade in diesen Arbeitsfeldern können Betroffene sehr wirkungsvoll unterstützt und begleitet werden.
Das Herstellen einer tragfähigen, gut regulierten Bindung zwischen den traumatisierten Menschen und den Helfenden bildet dabei die Basis für alle weiteren Entwicklungsschritte - und steht deshalb auch im Mittelpunkt dieser Weiterbildung. Methodisch wechseln sich theoretische Inputs, Gruppendiskussionen, Partnerarbeit und praktische Übungen ab. Supervision und Selbsterfahrung sind integraler Bestandteil der Weiterbildung.
ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit einer pädagogischen, pflegerischen, medizinischen oder vergleichbaren Berufsausbildung. Sie müssen eine mindestens dreijährige Berufserfahrung vorweisen, psychisch stabil sein und die Bereitschaft zur Selbsterfahrung mitbringen.
TERMINE
Modul 1 - Psychotraumatologische Grundlagen
25.09.2025 13:00-18:00 Uhr
26.09.2025 09:00-16:30 Uhr
27.09.2025 09:00-16:30 Uhr
Modul 2 - Die traumasensible Haltung
13.11.2025 13:00-18:00 Uhr
14.11.2025 09:00-16:30 Uhr
15.11.2025 09:00-16:30 Uhr
Modul 3 - Selbsterfahrung (im Liborianum*)
26.01.2026 13:00-18:00 Uhr
27.01.2026 09:00-16:30 Uhr
28.01.2026 09:00-16:30 Uhr
Modul 4 - Traumasensible Beziehungsgestaltung
20.04.2026 13:00-18:00 Uhr
21.04.2026 09:00-16:30 Uhr
22.04.2026 09:00-16:30 Uhr
Modul 5 - Methoden der Traumaarbeit
13.07.2026 13:00-18:00 Uhr
14.07.2026 09:00-16:30 Uhr
15.07.2026 09:00-16:30 Uhr
Modul 6 - Vertiefung Traumapädagogik
12.10.2026 13:00-18:00 Uhr
13.10.2026 09:00-16:30 Uhr
14.10.2026 09:00-16:30 Uhr
15.10.2026 09:00-16:30 Uhr
Modul 7 - Integration und Abschluss
18.01.2027 13:00-18:00 Uhr
19.01.2027 09:00-16:30 Uhr
20.01.2027 09:00-16:30 Uhr
VERANSTALTUNGSORT
SPI Zentrum, Lindenweg 5, 33098 Paderborn, Raum 233, 2. OG
ANMELDUNG UND BERATUNG
- Die Anmeldung erfolgt online über folgenden Link: spi-paderborn.de/veranstaltungen
- Robin Meyer, SPI Paderborn e. V., 05251 89223-115, veranstaltungen@spi-paderborn.de
HINWEISE
Eine Anmeldung ist bis zum 15.08.2025 möglich.
Eine Kooperationsveranstaltung des SPI Paderborn e. V. und des Bildungs- und Tagungshauses Liborianum.
* Modul 3 Selbsterfahrung findet im Bildungs- und Tagungshaus Liborianum, An den Kapuzinern 5-7, 33098 Paderborn, statt. In den Weiterbildungskosten sind die Kosten für zwei Übernachtungen in einem Einzelzimmer im Liborianum enthalten.
** Wir bieten Ihnen gerne eine flexible Ratenzahlung an. Senden Sie einfach eine Nachricht an veranstaltungen@spi-paderborn.de, um weitere Informationen zu erhalten.
fast ausgebucht
Web-Seminar: Wo Spiel beginnt, wächst Entwicklung -
Kindliches Spiel als Bildungsprozess verstehen und begleiten
Wo Spiel beginnt, wächst Entwicklung -
Kindliches Spiel als Bildungsprozess verstehen und begleiten
Das Spiel ist die zentrale Lernform von Kindern. Es basiert auf intrinsischer Motivation und ermöglicht nachhaltige Bildungsprozesse. Für pädagogische Fachkräfte stellt sich die Frage: Wie kann Spiel gezielt unterstützt werden, ohne es zu steuern oder zu unterbrechen?
In dieser Fortbildung setzen wir uns differenziert mit Spieltätigkeit, Spielentwicklung und förderlichen Rahmenbedingungen auseinander. Dabei verbinden wir theoretische Grundlagen mit konkreten Impulsen für die Praxis.
Ziel ist es, die eigene Rolle im Spiel bewusst zu gestalten und Kinder in ihren individuellen Bildungsprozessen professionell zu begleiten.
Inhalte:
Spiel und Lernen als Selbstaneignung
Spielformen und Funktionen des Spiels
Auswahl und Einsatz von Spielmaterialien
Gestaltung entwicklungsförderlicher Rahmenbedingungen
Bedeutung von Freundschaften im Spiel
Pädagogische Begleitung von Spielprozessen
Noch 12 freie Plätze
Ungewohnt? Eingewöhnt!
Sicher in die Kita starten
In dieser Fortbildung werden Kriterien für eine verantwortungsvolle Eingewöhnungsphase erarbeitet und praxisnah aufgezeigt, wie ein sicherer Kita-Start für alle Beteiligten gestaltet werden kann.
Die Kita ist ein Ort lebendigen Lernens – ein Bildungsraum, in dem Kinder neue Erfahrungen machen und ihre Potenziale entfalten. Damit dies gelingt, müssen zentrale Bedingungen für frühkindliche Bildungsprozesse gegeben sein. Fehlen diese Voraussetzungen, haben Kleinkinder in einer Kita wenig zu gewinnen, jedoch viel zu verlieren.
Unbestritten kommt der Bindungsbeziehung zwischen dem Kind und seiner Bezugsperson in der Kita eine Schlüsselrolle zu. Eine gesunde Entwicklung ist nur möglich, wenn die Kita für das Kind zu einem Ort der Sicherheit und Geborgenheit wird. Dieser Prozess entsteht nicht zufällig, sondern basiert auf einer behutsamen, fachlich fundierten und konzeptionell verankerten Eingewöhnung, die sich an den Standards der modernen Bindungsforschung orientiert.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Hinsehen und schützen: Intensivschulung für Erzieher*innen mit der Verpflichtung des Selbststudiums oder der zusätzlichen Teamschulung
Augen auf! - Hinsehen und schützen - unter dieses Leitwort hat das Erzbistum Paderborn seine Anstrengungen und Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gestellt.
Schulungsmaßnahme gemäß der "Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfsbedürftigen Erwachsenen" (Präventionsordnung).
Ziel dieser Qualifikationsmaßnahmen ist, Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige umfangreich über die verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt zu informieren. Außerdem soll über eine Sensibilisierung zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns eine Kultur der Achtsamkeit etabliert bzw. weiterentwickelt werden.
Weiterhin werden in diesen Schulungen Interventionsempfehlungen für konkrete Verdachtsfälle sowie präventive Maßnahmen vermittelt.
Für die Durchführung dieser Veranstaltungen hat sich mit Beginn des neuen Fortbildungsjahres in Absprache mit den Trägern folgende Änderung ergeben.
Die Schulungen umfassen demnächst 2 Module:
Das Modul 1 umfasst 8 Zeitstunden (10 UE) und findet als Präsenzveranstaltung statt. Das Modul 2 wird anschließend online durchgeführt und umfasst 4 Zeitstunden (6 UE). Beide Module werden durch Dozierende begleitet.
Nach der Teilnahme an beiden Modulen erhalten die Teilnehmenden eine Bescheinigung.
Noch 20 freie Plätze
Noch 14 freie Plätze
Ausbildung zur Leitung von Wortgottesfeiern
Der Ausbildungskurs qualifiziert Ehrenamtliche, die zukünftig Wort-Gottes-Feiern leiten wollen. Wort-Gottes-Feiern können Gemeinden darin unterstützen, sich bei aller Veränderung in den zukünftigen Pastoralen Räumen weiterhin als betende Lebens- und Glaubensgemeinschaft zu erfahren. Der Kurs vermittelt theologische Hintergründe des gottesdienstlichen Handelns und gibt praktische Anregungen zur Gestaltung von Liturgie.
Der gesamte Ausbildungskurs beginnt am 29.04.2026 und schließt am 29.08.2026 ab.
Folgende Termine sind geplant:
29.04.2026
07.05.2026
jeweils 18:00 - 21:15 Uhr
16.05.2026
18:30 - 21:15 Uhr
11.06.2026
18:00 - 21:15 Uhr
19. und 20.06.2026
Fr: 17:00 - 20:15 Uhr
Sa: 09:30 - 16:30 Uhr
22.07.2026
18:00 - 21:15 Uhr
28. und 29.08.2026
Fr: 17:00 - 20:15 Uhr
Sa: 09:30 - 16:30 Uhr
Anmeldung möglich
Mutwanderung – ein stärkendes Naturerlebnis für Kinder (und ggf. Familien), bei dem Selbstvertrauen, Wahrnehmung und Gemeinschaft spielerisch gefördert werden.
Wenn die Dämmerung den Wald in geheimnisvolles Licht taucht, machen wir uns gemeinsam auf eine besondere Reise: eine ‚Nacht‘-Wanderung voller kleiner Mutproben und leuchtender Erlebnisse.
Burgstr. 3
34439 Willebadessen-Peckelsheim
Anmeldungen im Familienzentrum: Tel.: 05644 / 1266 oder
per E-Mail: familienzentrum-peckelsheim@willebadessen.de
Palliative Care 27
Die Pflege von Menschen mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung bedarf besonderer Kompetenzen. Das ganzheitliche und wertschätzende Konzept der Palliative Care versucht, "den Tagen mehr Leben zu geben". Dies geschieht u. a. durch eine gute und individuell angepasste Symptomlinderung, Berücksichtigung physischer, psychischer, sozialer und spiritueller Aspekte, sowie durch Einbindung der Angehörigen. Auf Basis des christlichen Menschenbildes werden praxis-und erfahrungsbezogene Kenntnisse vermittelt. Der Erwerb von Kompetenzen, die den verantwortlichen Pflegefachkräften ein professionelles Handeln im Umgang mit schwerkranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen, wird ermöglicht.
Termine:
Block 1: 12. - 16.05.2025
Block 2: 07. - 11.07.2025
Block 3: 17. - 21.11.2025
Block 4: 02. - 06.03.2026
Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr
Saarbrücker Str. 9
57072 Siegen
Keine Anmeldung mehr möglich, der Kurs ist voll.
Noch 12 freie Plätze
Zertifikatskurs "Kompetenzprofil Inklusion"
Der Zertifikatskurs vermittelt fundierte Grundlagen, Praxiswissen und eine professionelle Haltung für die inklusive Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Er stärkt zentrale BNE-Kompetenzen wie Perspektivwechsel, Teilhabe gestalten, empathisches und verantwortungsbewusstes Handeln, Reflexionsfähigkeit sowie das Arbeiten in Kooperation und Netzwerken. Dabei werden ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Dimensionen von Nachhaltigkeit berücksichtigt.
Der Zertifikatslehrgang besteht aus 11 Kurseinheiten je 8 Unterrichtseinheiten plus 2 Selbstlerneinheiten, die in 4 Hauptmodule untergliedert sind.
Nach jeder Kurseinheit wird ein Selbstlernportfolio zur Verfügung gestellt, dass den Teilnehmenden ermöglicht, die Inhalte des Kurses in zwei Selbstlerneinheiten zu vertiefen. Jede neue Kurseinheit startet mit einem Rückblick in das Thema der vergangenen Einheit und je zwei Teilnehmende bekommen die Möglichkeit, über die praktische Umsetzung des Erlernten in die alltägliche Arbeit zu referieren. So wird sichergestellt, dass Gelerntes direkt in den pädagogischen Arbeitsalltag einfließt und Erfahrungen gesammelt werden, die in der nächsten Kurseinheit reflektiert werden können.
Das Fortbildungskonzept im Überblick: 110 UE
Modul 1 Inklusive Grundlagen kennen: 16 UE plus 4 Selbstlerneinheiten
Theoretische Grundlagen inklusiver Bildung
Integration vs. Inklusion
Rechtsgrundlagen
Eigene Haltung & professionelle Rolle
Normalitätsbegriff & Biografiearbeit
Vorurteilsbewusste Pädagogik
Ressourcenorientierung
Index für Inklusion
Bio-Psycho-Soziales Modell
ICF-CY & Bundesteilhabegesetz
Modul 2 Inklusive Kultur entwickeln: 24 UE plus 6 Selbstlerneinheiten
Anwendung der ICF-CY
Förder- und Teilhabeplanung
Kooperation mit Fachstellen
Kindliche Entwicklung & Entwicklungsabweichungen
Bedürfnisorientierte Pädagogik
Resilienz & Beobachtung
Grundlagen inklusiver Pädagogik im Alltag
Alltags- und Raumgestaltung
Inklusive Spiel-, Förder- und Lernangebote
Teilhabe in Alltag, Projekten, Festen
Bindung, Eingewöhnung & Strukturen
Modul 3 Inklusive Praxis leben: 32 UE plus 8 Selbstlerneinheiten
Diagnostik im inklusiven Kontext
Traumapädagogik
Psychische Auffälligkeiten & Diagnosen
Unterstützungsnetzwerke
Gestaltung einer förderlichen Lernumgebung
Sensorische Integrationsstörungen
Teilleistungsstörungen
ADS/ADHS
Umgang mit herausforderndem Verhalten
Entwicklungsdokumentation
Elternarbeit & Bildungspartnerschaft
Kommunikation, Gesprächsführung & Konfliktkompetenz
Kindeswohl & Kooperation im Hilfesystem
Modul 4 Inklusive Schwerpunkte setzten: 16 UE plus 4 Selbstlerneinheiten
Kinderrechte & Partizipation
Formen der Mitbestimmung
Kinderparlament & Beteiligungsstrukturen
Hochbegabung & Hochsensibilität
Individuelle Förderung hochbegabter Kinder
Kooperation in Diagnostik & Beratung
Termine:
25.01.2027/ 01.02.2027/ 01.03.2027/ 05.04.2027/ 10.05.2026/ 07.06.2027/ 12.07.2027/ 06.09..2027/ 04.10.2027/ 08.11.2027 und 13.12.2027
jeweils 09:00 - 16:00 Uhr
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Gefühls-Achterbahn - Starke Gefühle verstehen und begleiten
An diesem Abend werfen wir gemeinsam einen liebevollen Blick hinter die Kulissen kindlicher Gefühlsstürme – und auf die unsichtbaren Maulwurfshügel, über die wir als Eltern immer wieder stolpern.
Mühlenwinkel 27b
37671 Höxter
Anmeldungen im Familienzentrum Mühlenwinkel Höxter:Tel.: 05275-1429
e-mail: muehlenwinkel@lebenshilfe-hoexter.de
Mama-Recharge Abend
Die Teilnehmenden:
– reflektieren die Bedeutung von Selbstfürsorge in ihrer Rolle als Eltern,
– erleben achtsame Entspannungsrituale wie eine geführte Kakaozeremonie und Meditation,
– stärken ihre Körper- und Selbstwahrnehmung durch sanfte Reiki-Impulse und Momente des Innehaltens.
Ziel des Abends ist es, dass die Mütter Methoden kennenlernen und erfahren, wie sie auch im Alltag Momente der Ruhe, Verbundenheit und Regeneration schaffen können.
Kreuzkirchweg 8
59821 Arnsberg
Anmeldung direkt im Familienzentrum
Systemische Gesprächsführung (eine Einführung) im Elternkontakt
Eltern als „ExpertInnen“ in der Kita wahrzunehmen bedeutet, eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft auf Augenhöhe, bei der Mütter und Väter mit ihrem ExptertInnenwissen wertgeschätzt werden.
Eine professionelle Gesprächsführung bekommt dabei immer mehr Bedeutung, besonders dann, wenn es unterschiedliche Sichtweisen auf die möglichen Bedürfnisse des Kindes gibt.
Hier kann eine systemische Sichtweise und Gesprächsführungskompetenz hilfreich sein.
Alles Handeln macht Sinn für den Handelnden – Systemische Grundannahmen
Eine Einführung in das systemische Denken
Auf die Haltung kommt es an – Vier Grundhaltungen
Basistechniken der systemischen Gesprächsführung
Hilf‘ Eltern, es selbst zu tun! – Systemische Fragetechniken
Heraus aus dem „Drama“ – Hilfe zur Selbsthilfe
Arbeit an Ihren Fragen und Fallbeispielen
Lohner Höhe 3-5
59505 Bad Sassendorf
Portfolioarbeit in der Kindertageseinrichtung
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie Portfolioarbeit die individuelle Lernentwicklung eines Kindes vom ersten bis zum letzten Tag in der Einrichtung sichtbar macht und wie Portfolios sinnvoll, kindgerecht und partizipativ eingesetzt werden können.
Ein Portfolio begleitet die Lernschritte eines Kindes und stärkt dabei Lernmotivation, Schlüsselkompetenzen und Selbstbewusstsein. Im Seminar wird grundlegend geklärt, was ein Portfolio ist, wie es aufgebaut wird, was hinein gehört – und was nicht. Außerdem wird gezeigt, wie Portfolioarbeit in Kita, Krippe und Kindertagespflege (KTP) umgesetzt werden kann.
Das Seminar bietet Raum für Austausch mit anderen pädagogischen Mitarbeitenden sowie Einblicke in Praxisbeispiele.
Inhalte
Orientierung am „roten Faden“ der kindlichen Lernentwicklung
Aufbau und Struktur eines Portfolios
Portfolioarbeit im Kita-Alltag praxisnah umsetzen
Partizipation von Kindern in der Portfolioarbeit
Beobachtungsmodelle der kindlichen Entwicklung
Entwicklungsschritte erkennen und analysieren
Portfoliodokumentation als Grundlage für Gespräche nutzen
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Plötzlich Leitung - Stressfrei und überzeugend führen
In diesem Seminar geht es um die Kunst der souveränen sowie wertschätzenden Kommunikation und um die Erweiterung der Führungskompetenz von Leitungskräften.
Das Klima und die Harmonie in den Kitas hängen zu einem großen Teil von der Kommunikationsfähigkeit und den Führungsqualitäten der Einrichtungsleitung ab.
Deshalb lohnt es sich immer wieder, die eigene Führungskompetenz auf den Prüfstand zu stellen und sich durch neue Impulse zu stärken und mit den unterschiedlichsten Tools auszustatten.
Die nächste Herausforderung kommt bestimmt .....
Inhalte:
Sensibilisierung und Stärkung der Wirkungsresonanz
Ressourcen der einzelnen Mitarbeitenden erkennen
Kommunikationsprozesse verstehen
Konfliktvermeidung und -bewältigung
Strategien zum Teambuilding
Klar handeln und delegieren
Souverän auftreten und z.B. Teamsitzungen leiten
Anmeldung möglich
Wenn Kinder und Jugendliche trauern...
Impulse zur bedürfnis- und ressourcenorientierten Trauerbegleitung von Heranwachsenden
Abschiede, Krankheit, Sterben und Tod gehören zu unserem Leben. Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen, wenn ein naher Familienangehöriger, ein Freund, eine wichtige Bezugsperson stirbt. Wie können wir insbesondere Kinder und Jugendliche in ihrem Trauerprozess hilfreich begleiten?
An den Kapuzinern 5 - 7
33098 Paderborn
Anmeldungen sind über den unten aufgeführten Link möglich.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Schulpastoral (telefonisch: 05251-125-1497 oder per Mail: schulpastoral@erzbistum-paderborn.de)
Iserkuhle 5
33181 Bad Wünnenberg
Anmeldung per mail an kitabadwuennenberg@ksb-kita.de
Kirche gemeinsam gestalten – Team stärken, Sendung leben
Ein Online-Seminar für Menschen, die Kirche gemeinsam weiterdenken und gestalten
Dieses Seminar lädt Haupt- und Ehrenamtliche ein, das eigene Engagement neu zu reflektieren und zu stärken. Gemeinsam schauen wir darauf, wie Teams in Zeiten von Veränderung gut zusammenarbeiten können, wie Verantwortung geteilt werden kann und wie jede und jeder den eigenen Glauben und die persönliche Sendung im Alltag authentisch leben kann. Neben Impulsen gibt es Raum für Austausch, praktische Beispiele und konkrete Ideen für die Arbeit vor Ort.
Anmeldung möglich
BFD-Projektseminar
Projektseminar:
Im Rahmen eines eigenverantwortlichen Projektes wird für die eigene Rolle in der Gruppe sensibilisiert. Interaktionelle Fähigkeiten wie Kommunikations-, Konflikt- und Entscheidungsprozesse stehen im Vordergrund.
Diese Seminarwoche zur Persönlichkeitsbildung entspricht den Anforderungen an die pädagogischen Begleitseminare für Absolventen des Bundesfreiwilligendienstes im Sinne von § 4 Bundesfreiwilligengesetz. Sie ist darüber hinaus für jedermann zugänglich.
Kursgebühr: 310,- €. Für BFD-Absolventen wird die Kursgebühr von den Zentralstellen für den BFD finanziert.
Anmeldung bitte unter Angabe von Name, Vorname, Einsatzstelle und Telefonnummer an: Caritasverband Hagen, Frau Jaqueline Nowak, Bergstr. 81, 58095 Hagen, Tel. 02331-918426
Weitere Informationen über BFD und das Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei
Marco Michalski, Tel. 02331 9885-53, E-Mail: michalski@caritas-hagen.de
per E-Mail an berufliche-eingliederung@caritas-hagen.de
Noch 20 freie Plätze
Systemisches Denken - Gamechanger in Krisen- und Konfliktgesprächen
In dieser Fortbildung lernen Kita-Leitungen, schwierige Gespräche in Krisen- und Konfliktsituationen klar, wertschätzend und lösungsorientiert zu führen – auch dann, wenn Emotionen und Druck hoch sind.
Schwierige Gespräche gehören zum Alltag von Leitungskräften: Konflikte im Team, herausfordernde Mitarbeitergespräche oder emotionale Situationen mit Eltern. Gerade in angespannten Momenten entscheidet die Gesprächsführung darüber, ob Konflikte eskalieren oder ob neue Perspektiven entstehen.
In dieser praxisnahen Fortbildung erfahren die Teilnehmenden, wie systemisches Denken die Gesprächsführung nachhaltig verändern kann. Sie lernen, Dynamiken in Teams und Familiensystemen besser zu verstehen, festgefahrene Situationen aufzulösen und Gespräche professionell zu steuern.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Werkzeuge für die Leitungspraxis: systemische Fragetechniken, Perspektivwechsel, strukturierende Gesprächsleitfäden und Strategien für heikle Gesprächsmomente. Kurze theoretische Inputs wechseln sich mit praktischen Übungen, Fallbeispielen und kollegialem Austausch ab – damit das Gelernte direkt im Alltag Wirkung zeigt.
Diese Fortbildung richtet sich speziell an Kita-Leitungen, die ihre Handlungssicherheit in herausfordernden Gesprächen stärken und die systemische Haltung als wirkungsvolles Führungsinstrument nutzen möchten.
Anmeldung möglich
Manege frei - Zirkus in der Kita
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie ein professionelles Zirkusprojekt für ihre gesamte Einrichtung planen, vorbereiten und mit einer gemeinsamen Abschluss-Show umsetzen können.
Einmal im Leben Zirkusluft schnuppern, in eine Welt voller Möglichkeiten eintauchen und einen Blick hinter den geheimnisvollen Vorhang werfen – ein Zirkusprojekt macht genau das für Kinder erlebbar. Viele Materialien sind bereits in den meisten Einrichtungen vorhanden und müssen nur neu entdeckt werden.
Im Seminar erfahren die Teilnehmenden, wie ein gruppenübergreifendes Projekt Schritt für Schritt aufgebaut werden kann – von der Planung über die Gestaltung der Trainingssituationen bis hin zur großen Abschlussvorstellung. Sie probieren sich selbst in verschiedenen Zirkusdisziplinen aus und erlernen Grundlagen des Jonglierens, der Akrobatik, Fakir-Künste, Clownerie, Zauberei und weiterer Genres.
Zentrale Fragen sind:
Wie lassen sich Zirkuselemente spielerisch vermitteln?
Wie wird das Projekt an Alter, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder angepasst?
Das Seminar verbindet ein wenig Theorie mit viel Praxis – und jeder Menge Spaß.
Inhalte
Erste praktische Begegnung mit Zirkusluft
Grundlagen verschiedener Zirkusgenres
Spielerisches Vermitteln einzelner Zirkuselemente
Planung eines gruppenübergreifenden Projekts
Gestaltung sicherer und motivierender Trainingssituationen
Förderung motorischer und kognitiver Entwicklungsprozesse
Herstellung eigener Requisiten
„Das Drumherum“: Kostüme, Manege & Co
Präsentation und Durchführung einer gemeinsamen Abschluss-Show
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Stressbewältigung und systemisches Zeitmanagement in der Kita
Die Fortbildung richtet sich an Kita-Leitungen, die ihre Zeit bewusster gestalten, Stress reduzieren und mit mehr Überblick und Gelassenheit führen möchten.
Der Alltag als Kita-Leitung ist geprägt von hohen Anforderungen: Personalmangel, spontane Krisen, Elterngespräche, Verwaltungsaufgaben und gleichzeitig der Anspruch, für Team und Kinder präsent zu sein. Zwischen all diesen Aufgaben die eigene Zeit gut zu steuern und dabei gesund zu bleiben, ist eine echte Herausforderung.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernen Sie, wie systemisches Zeitmanagement dabei helfen kann, Prioritäten klarer zu setzen, Belastungen besser einzuordnen und den eigenen Handlungsspielraum wieder bewusster zu nutzen. Sie reflektieren typische Stressmuster im Leitungsalltag und entwickeln Strategien, um mit Drucksituationen konstruktiver umzugehen.
Kurze Inputs werden mit praktischen Übungen, Reflexionsphasen und kollegialem Austausch verbunden. Sie erproben konkrete Methoden, die sich direkt in Ihren Arbeitsalltag übertragen lassen – von klugen Priorisierungsstrategien bis hin zu kleinen Interventionen für mehr innere Klarheit im hektischen Kita-Alltag.
Anmeldung möglich
Ausbildungskurs für Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern (Teil III)
Der Kurs vermittelt einerseits grundlegende Aspekte der Liturgie und spezielle Kenntnisse bezüglich der Wort-Gottes-Feiern und dient andererseits der praktischen Einübung in die Leitung dieser Feiern. Die aktuelle Ordnung für den Dienst der Leitung von Wort-Gottes-Feiern im Erzbistum Paderborn finden Sie im Kirchlichen Amtsblatt 13/2009. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten Sie eine bischöfliche Beauftragung zur Leitung von Wort-Gottes-Feiern.
Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen und/oder zur Anmeldung an das Team Liturgische Grundsatzfragen (telefonisch: 05251-1251565 oder per Mail: liturgie@erzbistum-paderborn.de)
Doktorspiele? Regelspiele! - Sexualisierte Gewalt unter Kindern
Sexualität – so viel wissen wir heute sicher – ist kein Privileg Jugendlicher oder Erwachsener, sondern gehört als Grundbedürfnis von Geburt an zur Verhaltensausstattung eines jeden Menschen. Dabei unterscheidet sich die kindliche Sexualität wesentlich von der Sexualität Erwachsener und verdient im Kontext einer Kita ihren eigenen Raum. Für pädagogische Mitarbeitende ist es oftmals schwer, sexuelle Ausdrucksformen von Kindern einzuordnen. Was sollte zur Förderung einer gesunden Entwicklung und selbstbestimmten Sexualität aktiv unterstützt oder passiv ermöglicht werden? Welche Grenzen haben Kinder und Erwachsene zu wahren? Was zeichnet sexualisierte Gewalt unter Kindern aus und wie begegnen wir ihr im Fall der Fälle angemessen? Diese Fortbildung schaut hin, wo oft reflexhaft weggeschaut wird, hilft, Handlungssicherheit im Bildungsbereich "sexuelle Entwicklung" zu erlangen und unterstützt pädagogische Mitarbeitende darin, kindliche Grenzen zu wahren und zu sichern.
Anmeldung möglich
Frauenselbsthilfe Krebs
- Rat und Hilfe für betroffene Frauen, Männer und Angehörige
Die TeilnehmerInnen sollen in gemeinsamer Arbeit mit der Dozentin und die dadurch angeregte Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit, eigene Anstrengungen und Initiativen für eine gesundheitsfördernde Lebensführung entwickeln und die erlernten Praktiken und Erkenntnisse in den Lebensalltag integrieren.
Propsteihof 10
44137 Dortmund
(Un-)auffällig! - Wenn Kinder leise leiden
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, auf leise, zurückgezogene und gehemmt wirkende Kinder aufmerksam zu werden, deren Verhalten einzuordnen und gezielt pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Pädagogische Fachkräfte begegnen im Kita-Alltag häufig Kindern, deren Verhalten Anlass zur Sorge gibt. Während Provokationen, Störungen oder aggressive Handlungen oft in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken, bleiben die stillen Kinder – diejenigen, die sich zurückziehen, schweigen oder erstarren – vielfach unbeachtet.
Diese Fortbildung lädt dazu ein, den Blick bewusst auf diese „leisen Kinder“ zu richten. Die Teilnehmenden analysieren Verhaltensweisen wie sozialen Rückzug, Gehemmtheit, hartnäckiges Schweigen, geringes Selbstvertrauen oder „Einfrieren“. Dabei werden mögliche Ursachen beleuchtet und Ansatzpunkte für eine feinfühlige, individuelle pädagogische Begleitung erarbeitet. Kindliche Reaktionen auf erwachsenes Handeln werden so besser nachvollziehbar und verstehbar.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Umgang mit Tod und Trauer im Kita-Alltag - Wie es gelingt, authentisch und sprachfähig zu bleiben, wenn Kinder trauern
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, wie Kinder Tod und Trauer erleben, wie sie selbst einen sicheren Umgang mit dem Thema entwickeln können und wie ein eigenes Projekt dazu im Kita-Alltag gestaltet wird.
Der Umgang mit Tod und Trauer ist in unserer Gesellschaft häufig ein Tabuthema. Gleichzeitig stellt die Kommunikation von Trauer, Mitgefühl und Verlust im Kita-Alltag eine große Herausforderung dar. Dieses Seminar unterstützt die Teilnehmenden dabei, eine Haltung zu entwickeln, die mit ihren eigenen Werten übereinstimmt, neue Perspektiven einzunehmen und Sicherheit im Umgang mit diesem sensiblen Thema zu gewinnen.
Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist das Erarbeiten eines eigenen Projekts zum Umgang mit dem Tod in der Kita, das anschließend im Plenum vorgestellt und reflektiert wird.
Darüber hinaus befassen sich die Teilnehmenden mit ihrer persönlichen Prägung und fragen:
Welche Haltung nehme ich ein?
Wie beeinflusst meine Biografie meinen Umgang mit Tod und Trauer?
Wie lässt sich eine einfühlsame, religionspädagogische Begleitung gestalten?
Inhalte
Neue Impulse und Perspektiven im Umgang mit Tod und Trauer
Kommunikation von Trauer mit Kindern und Eltern
Reflexion der eigenen Haltung und Prägungen
Religionspädagogische Zugänge zu Tod und Trauer
Entwicklung eines Praxisprojekts zum Umgang mit Tod in der Kita
Methoden: selbstreflektive Einzel- und Teamarbeiten, Trainerimpulse
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Noch 14 freie Plätze
Ausbildung zur Leitung von Wortgottesfeiern
Der Ausbildungskurs qualifiziert Ehrenamtliche, die zukünftig Wort-Gottes-Feiern leiten wollen. Wort-Gottes-Feiern können Gemeinden darin unterstützen, sich bei aller Veränderung in den zukünftigen Pastoralen Räumen weiterhin als betende Lebens- und Glaubensgemeinschaft zu erfahren. Der Kurs vermittelt theologische Hintergründe des gottesdienstlichen Handelns und gibt praktische Anregungen zur Gestaltung von Liturgie.
Der gesamte Ausbildungskurs beginnt am 29.04.2026 und schließt am 29.08.2026 ab.
Folgende Termine sind geplant:
29.04.2026
07.05.2026
jeweils 18:00 - 21:15 Uhr
16.05.2026
18:30 - 21:15 Uhr
11.06.2026
18:00 - 21:15 Uhr
19. und 20.06.2026
Fr: 17:00 - 20:15 Uhr
Sa: 09:30 - 16:30 Uhr
22.07.2026
18:00 - 21:15 Uhr
28. und 29.08.2026
Fr: 17:00 - 20:15 Uhr
Sa: 09:30 - 16:30 Uhr
Kohlhagen 2
57399 Kirchhundem
Online-Kurs: Effiziente Dokumentation in der Kita mit KI
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende, die ihre Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien erweitern und vertiefen möchten.
Dokumentation gehört zum Alltag pädagogischer Mitarbeitenden und bindet viel Zeit.
In diesem Webinar lernen Sie, wie Sie KI gezielt einsetzen, um Lerngeschichten, Entwicklungsberichte und Elterninformationen in wenigen Minuten zu erstellen - klar formuliert und strukturiert aufgebaut.
Sie erhalten einen verständlichen Einstieg in die Grundlagen von KI und ordnen Datenschutz praxisnah ein. Sie lernen geeignete KI-Tools kennen und nutzen diese direkt für Ihre Arbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf den Formulierungen klarer Eingaben, damit Sie passende Ergebnisse erhalten.
Anhand konkreter Beispiele arbeiten Sie im Tool und erstellen eigene Texte aus Stichpunkten. Sie übertragen die Inhalte auf Ihren Arbeitsalltag und gewinnen Sicherheit im Umgang mit KI.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bitte melden Sie sich vorab bei ChatGPT an.
Anmeldung möglich
Macht und Sexualität - Vertiefungsschulung sexualisierte Gewalt
Macht und Sexualität – zwei Themenbereiche, die nur bedingt sprachfähig sind und häufig einem Tabu unterliegen. Aber es sind auch zwei Bereiche, über die gesprochen werden muss, wenn wir präventiv arbeiten und Kinder schützen wollen. In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit Macht und Gewalt sowie mit Strategien von Täter*innen. Wir schauen uns Risikofaktoren, aber auch Schutzfaktoren mit Blick auf die Kinder, die Familien und auch die Einrichtungen an.
Anmeldung möglich
Web-Seminar:Religion mit den Jüngsten
Bausteine für die U3 Praxis
Wie kann religiöse Bildung schon mit den Jüngsten gelingen?
Dieses Web-Seminar bietet praxisnahe Impulse und alltagstaugliche Bausteine für die Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren.
Lassen Sie sich inspirieren und erweitern Sie Ihre pädagogische Praxis um wertvolle Ideen für den U3-Bereich.
Noch 17 freie Plätze
Kompetent in der Kita - Eine Fortbildung für "Neu- und Quereinsteiger" im Arbeitsfeld Kita
Willkommen im Abenteuer Kita!
Diese zweitägige Fortbildung versorgt sie als Neu- oder Quereinsteiger im Arbeitsfeld Elementarbildung mit entwicklungspsychologischem Grundlagenwissen und qualifiziert Sie für die Arbeit mit Kindern im Alter zwischen null und sechs Jahren. Wichtige Entwicklungsschritte werden lebendig beschrieben und praxisnah erklärt. So gewinnen Sie Handlungssicherheit für die tägliche Arbeit als Fachkraft in einer Kita.
Anmeldung möglich
Noch 15 freie Plätze
Noch 9 freie Plätze
Geschichten erlebbar machen -
Phantasie und Kreativität im Kita-Alltag fördern
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, wie Geschichten mit kreativen, bildhaften und lebendigen Methoden so erzählt werden können, dass Kinder Fantasie entwickeln, emotional beteiligt sind und nachhaltig in die Welt der Bücher eintauchen.
Geschichten sind seit jeher ein starkes Transportmittel für Emotionen. Schon in der Bibel wurden Gleichnisse genutzt, um Inhalte bildhaft zu vermitteln, und auch Märchen bleiben durch ihre starke Bildsprache langfristig in Erinnerung. Um heutige, digital geprägte Kinder für Geschichten und Bücher zu begeistern und ihre Fähigkeit zur inneren Bildbildung zu fördern, braucht es erweiterte Erzählmethoden, die Lebendigkeit, Spannung und Zauber transportieren.
In diesem Seminar werden – basierend auf Impulsen aus Schauspiel und literaturpädagogischer Praxis – Methoden vorgestellt, mit denen Geschichten noch erlebbarer gestaltet werden können. Ziel ist es, Kreativität und Fantasie der Kinder zu entfachen und langfristig zu fördern.
Inhalte
Objektgestütztes Erzählen
Fantasie- und Kreativitätsförderung durch Buchwerkstätten
Wirkung von bildhafter Sprache
Tierische Geschichten als Projektidee
Geschichten-Ausflüge
Vorlesen und Mitmachen
Geschichten szenisch präsentieren
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Hauen, beleidigen, ausschließen - Aggression in Kita
In dieser Fortbildung lernen pädagogische Mitarbeitende, aggressives und grenzüberschreitendes Verhalten von Kindern professionell einzuordnen, Ursachen zu erkennen und wirksame pädagogische Strategien für den Kita-Alltag zu entwickeln.
Im Arbeitsalltag begegnen pädagogische Mitarbeitende immer wieder Kindern, deren Verhalten Anlass zur Sorge gibt. Die Anforderungen sind hoch: Sie müssen Lösungen finden, die sowohl dem betroffenen Kind als auch den anderen Kindern in der Gruppe gerecht werden. Gleichzeitig sind sie für besorgte Eltern häufig die erste Ansprechperson.
Kinder, die sich in der Kita auffallend aggressiv verhalten, haben es oft schwer: Sie werden seltener als Spielpartner gewählt, erfahren Ablehnung und ihre inneren Nöte bleiben häufig unentdeckt. Gleichzeitig fordern sie ihre Bezugspersonen stark heraus, da ihr Verhalten schwer auszuhalten ist.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
Methodenkoffer Stressregulation
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, ihren eigenen Stress wirksam zu regulieren und alltagstaugliche Methoden kennenzulernen, die sowohl die eigene Gesundheit als auch Beziehungen und Kooperation im Team nachhaltig stärken.
Ein dauerhaft hoher Stresspegel beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Fähigkeit, konstruktiv zusammenzuarbeiten, wohlwollende Beziehungen zu gestalten und neue Dinge aufzunehmen. Alle Methoden aus dem vorgestellten „Methodenkoffer“ sind praxistauglich, gesundheitsfördernd und inmitten des Kita-Alltags unmittelbar entlastend.
Inhalte der Fortbildung
Stress ist Biologie
Stressreaktionen verstehen und Entspannungsreaktionen gezielt auslösen
Individuelle Stressauslöser erkennen
Ein Stressbarometer für sich selbst und für das Team nutzen
Den persönlichen Ressourcenbereich kennenlernen
Im Seminar arbeiten die Teilnehmenden mit Atem und Bewegung, mit beruhigenden und aktivierenden Übungen, Visualisierungen und geführten Meditationen sowie der Wirkung innerer Dialoge.
In einer „Erfinderwerkstatt“ übertragen sie all das, was beruhigt, entstresst und gute Stimmung erzeugt, in den Kita-Alltag.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Modulfortbildung/Zertifikatskurs: Hand in Hand - Beratung und Begleitung im Familienzentrum und Kita
Die Zusammenarbeit mit Eltern stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte und erfordert spezifische Qualifikationen. Eine professionelle Elternberatung bietet Rat, Halt, Unterstützung und Orientierung, während sie gleichzeitig die Eigenverantwortung der Eltern stärkt und individuelle Bedarfe berücksichtigt.
In dieser Fortbildung erwerben die Teilnehmenden grundlegende und vertiefende Beratungskompetenzen, um Eltern in verschiedenen Lebenslagen wirksam zu unterstützen. Sie reflektieren ihre eigene Haltung in der Beratung und entwickeln Methoden, um ressourcenorientiert und bedarfsangepasst arbeiten zu können.
Modul 1: Eltern als Schlüssel zur Bildung Erziehungspartnerschaft Eltern und Kita
Modul 2: Praxisorientierte Umsetzung
Kollegiale Beratung eigener Erfahrungen in der Elternarbeit und Reflexion der eigenen Rolle
Grenzen in der Elternberatung und mögliche Netzwerkhilfen
Modul 3: Haltung und Methodik in der Beratung
Einblicke in Beratungskonzepte
Systemische Grundhaltung
Moderation bei Konflikten
Lösungsorientierte Fragetechniken
Modul 4: Selbstlernphase: Erstellung eines Transferberichtes: Von der Theorie in die Praxis
Modul 5: Abschlusskolloquium mit der Gesamtgruppe
Gesamtstunden: 33 Stunden
Noch 14 freie Plätze
Intensivschulung zur Prävention sexualisierter Gewalt für Erzieher*innen mit Online-Austausch
"Hinsehen und schützen " - unter dieses Leitwort hat das Erzbistum Paderborn seine Anstrengungen und Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gestellt.
Schulungsmaßnahme gemäß der "Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und Schutz oder hilfsbedürftigen Erwachsenen "(Präventionsordnung).
Ziel dieser Qualifikationsmaßnahmen ist, Mitarbeiter/innen und ehrenamtlich Tätige umfangreich über die verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt zu informieren. Außerdem soll über eine Sensibilisierung zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns eine Kultur der Achtsamkeit etabliert bzw. weiterentwickelt werden.
Weiterhin werden in diesen Schulungen Interventionsempfehlungen für konkrete Verdachtsfälle sowie präventive Maßnahmen vermittelt.
Die Intensiv-Schulung setzt sich zusammen aus 8 Stunden Schulung in Präsenz und 4 Stunden Online-Austausch.
Die Teilnahme an der Fortbildung wird durch eine Teilnahmebescheinigung bestätigt.
Noch 18 freie Plätze
Hochsensibilität verstehen und Kinder optimal betreuen
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden grundlegendes Wissen über Autismus im frühen Kindesalter kennen, um autistische Kinder besser zu verstehen, ihre besonderen Wahrnehmungs- und Kommunikationsbedürfnisse einzuordnen und praktikable Strategien für den Kita-Alltag zu entwickeln.
Neben fachlichen Grundlagen liegt der Schwerpunkt auf einer empathischen Beziehungsgestaltung sowie konkret umsetzbaren Handlungsansätzen, die nicht nur einzelnen Kindern, sondern der gesamten Gruppe zugutekommen. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Erfahrungen, erhalten praxisnahe Impulse und erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze für typische Alltagssituationen.
Inhalte des Tages
Grundlagen: Was bedeutet Autismus im Kindergartenalter?
Wahrnehmung, Kommunikation und Verhalten verstehen
Stress- und Überforderungssignale erkennen
Struktur und Vorhersehbarkeit im Tagesablauf schaffen
Praktische Lösungen für Gruppen- und Übergangssituationen; Kennenlernen hilfreicher Tools wie Time-Timer, strukturierte Tagespläne oder Kommunikationskarten (werden von der Dozentin mitgebracht)
Empathische Beziehungsgestaltung
Zusammenarbeit im Team und mit Eltern
Eigene Haltung, Selbstfürsorge und professionelle Grenzen
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Starke Kinder braucht das Land
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, wie sie Kinder in der Vorschule gezielt stärken können – in ihrer Identität, ihren Gefühlen, ihrem Umgang mit Wut und in der Fähigkeit, Hilfe zu holen.
Kinder in diesem Alter befinden sich in einer wichtigen Übergangs- und Entwicklungsphase. Orientierung, Identitätsbildung und stabile Beziehungen zu Gleichaltrigen spielen eine zentrale Rolle.
Die Fortbildung besteht aus vier Workshops/Einheiten, die jeweils einen zentralen Kompetenzbereich in den Blick nehmen:
Das bin ich – Stärken, Selbstbild, Identität
Gefühle – Emotionen wahrnehmen, benennen und regulieren
Wut und Macht – Umgang mit starken Gefühlen und Konflikten
Hilfe holen – Grenzen erkennen, Unterstützung suchen, Sicherheit finden
Gemeinsam wird für jeden Bereich ein praxisnaher Umsetzungsplan erarbeitet, der unmittelbar im Alltag der Kinder angewendet werden kann.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
Hinsehen und schützen: Intensivschulung für Erzieher*innen mit der Verpflichtung des Selbststudiums oder der zusätzlichen Teamschulung
Augen auf! - Hinsehen und schützen - unter dieses Leitwort hat das Erzbistum Paderborn seine Anstrengungen und Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gestellt.
Schulungsmaßnahme gemäß der "Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfsbedürftigen Erwachsenen" (Präventionsordnung).
Ziel dieser Qualifikationsmaßnahmen ist, Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige umfangreich über die verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt zu informieren. Außerdem soll über eine Sensibilisierung zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns eine Kultur der Achtsamkeit etabliert bzw. weiterentwickelt werden.
Weiterhin werden in diesen Schulungen Interventionsempfehlungen für konkrete Verdachtsfälle sowie präventive Maßnahmen vermittelt.
Für die Durchführung dieser Veranstaltungen hat sich mit Beginn des neuen Fortbildungsjahres in Absprache mit den Trägern folgende Änderung ergeben.
Die Schulungen umfassen demnächst 2 Module:
Das Modul 1 umfasst 8 Zeitstunden (10 UE) und findet als Präsenzveranstaltung statt. Das Modul 2 wird anschließend online durchgeführt und umfasst 4 Zeitstunden (6 UE). Beide Module werden durch Dozierende begleitet.
Nach der Teilnahme an beiden Modulen erhalten die Teilnehmenden eine Bescheinigung.
Noch 20 freie Plätze
Das Drama-Dreieck: Konflikte in Gesprächen erkennen und Auswege finden
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, das Dramadreieck als grundlegendes Konflikt- und Kommunikationsmuster zu erkennen und Gespräche, die in destruktive Rollenverteilungen abrutschen, professionell aufzulösen.
Das Dramadreieck beschreibt ein wiederkehrendes Muster in zwischenmenschlichen Interaktionen: Die Beteiligten nehmen die Rollen Opfer, Verfolger oder Retter ein – häufig mit konfliktreichen Ergebnissen. Das Seminar zeigt, wie diese Muster entstehen und wie Kommunikation wieder in konstruktive Bahnen gelenkt werden kann.
Darüber hinaus werden weitere herausfordernde Gesprächssituationen betrachtet, etwa schwierige Kundengespräche oder Kritikgespräche mit Mitarbeitenden und Kolleg:innen. Das Ziel ist es, Gespräche im professionellen Kontext sicher, klar und lösungsorientiert zu führen.
Vielleicht gelingt es mit den gewonnenen Erkenntnissen sogar, das nächste Konfliktgespräch – beruflich oder privat – gar nicht erst entstehen zu lassen.
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen
Anmeldung möglich
Web-Seminar: Altersmischung in der Kindertageseinrichtung - Kinder von 2 bis 6 Jahren -
Gemeinsam betreuen, bilden und erziehen
In der frühen Bildung haben schon die Jüngsten einen Anspruch auf Förderung nach § 24 SGB VIII in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflege. Aus diesem Grund bieten Kindertageseinrichtungen und Familienzentren einen Betreuungsplatz schon für Säuglinge an. Räumlichkeiten, Gruppengröße und der Fachkraft-Kind-Schlüssel passen sich diesem Bedarf an.
Dass die Betreuung von den Kleinsten eine besondere Aufgabe ist, darf nicht vergessen werden, denn insbesondere die ersten drei Lebensjahre prägen die Entwicklung der Kinder maßgeblich.
Diese Altersvielfalt und der damit einhergehenden Gruppenform I (Kinder im Alter von 2 bis zur Einschulung) stellt im pädagogischen Alltag für die Fachkräfte und Kinder eine große Herausforderung dar. Jedes Kind hat individuelle Bedürfnisse. Doch je jünger ein Kind ist, desto mehr Unterstützung braucht es von einer erwachsenen Person, um diese zu befriedigen.
In dieser Fortbildung geht es zunächst um eine Auffrischung des Wissens und der pädagogischen Forschung rund um die Entwicklung von Kindern. Welche Entwicklungsschritte machen Kinder in welchem Alter? Was brauchen sie dafür von den pädagogischen Mitarbeitenden?
Noch 14 freie Plätze
Herzensbildung - Gott ist uns nah!
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden, wie Kinder ihre Beziehung zu sich selbst, zu anderen, zur Schöpfung und zu Gott entwickeln können – und wie Eigenaktivität sowie die aktive Auseinandersetzung mit religiösen Themen im Kita-Alltag gefördert werden.
Herzensbildung bietet Kindern einen Raum, sich ganzheitlich weiterzuentwickeln. Die Fortbildung unterstützt eine pädagogische Haltung, die das Fragen und Staunen der Kinder in den Mittelpunkt stellt.
Auf Grundlage der Franz-Kett-Pädagogik GSEB werden biblische Geschichten, Erzählungen und Symbole mit „Kopf und Herz“ gestaltet. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse, um religiöse Inhalte im Kita-Bereich ansprechend, sinnorientiert und kindgerecht umzusetzen.
Eine praxisnahe Fortbildung für den Kita-Alltag.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen.
Anmeldung möglich
